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disclaimer

fairysale.blogspot.com/

Ich weiß nicht mehr genau, wie viele blogs ich schon hatte.

Angefangen hat es mit Burda, bzw. burdamoden.com

Vor über 3 Jahren, gefühlten 10.

Das bloggen entwickelt eine eigene Dynamik. Oft sieht man etwas oder tut etwas, an dem man Freude hat, und überlegt im Geheimen schon wie man davon Fotos macht oder es in Worte fasst.

Manchmal ist es lästig, aber wenn ich dann all die gesammelten Geschichten der letzten Jahre nachlese… ich dachte immer mein Leben ist völlig durchschnittlich, aber mein blog sagt mir was anderes. Es ist interessant. Zumindest für mich. Oft entschuldige ich mich, wenn kein Inhalt darin zu finden ist, der jedem Leser etwas gibt. Sei es Inspiration, sei es Wissen.

Zu beidem trägt das Internet bei, ich habe es schon oft gesagt. Und falls ich dies mal nicht tue… meine Freunde haben es mir immer wieder verziehen. Wofür ich dankbar bin.

Nun ein weiteres Blog. Mal schauen was es nützt. Es hat einfach zu bedienende Funktionen. Die Community ist riesig. Die Layouts toll. Und vor allem kann ich dann meine website ganz neu gestalten, und wieder eine website daraus machen.

Mit übersichtlicheren Bereichen zu Anleitungen, Turorials, Tipps, Ideen. Welche die bleiben, und nicht nur täglich an euch vorbeirauschen.

Den Blabla gibt es nun hier:

http://fairysale.blogspot.com/

aboniert das schnell, bevor es jemand anderes tut ;-)

Häkel-Applikationen

Meine Häkelnadel verstaubt in den Ecke, aber heute sah ich etwas, das mich an ein Werk im letzten Jahr erinnert hat- nur viel schöner.

Zur Erinnerung: Meine Applikationen sahen so aus:

Ich habe keinen Stil. Das ist ok, ich habe mich damit abgefunden den Geschmack einer alternden Barbiepuppe zu haben.

Heute sah ich dann in einem uralten Bloglink von mir eine ganz aktuelle Seite, die mich an meine Applikations-Experimente erinnerte, nur hier sehr stilvoll umgesetzt:

Nahtzugabe Blog

So muss das aussehen! Tolle Idee, schöne Umsetzung.

Der Völlständigkeit halber noch mein alter Blogeintrag aus dem Burdablog: klick. Da steht noch mehr Zeugs über diese Technik, manche links sind veraltet, manche nicht. Wühlt euch durch, oder auch nicht.

Ich muss mal die Häkelnadel entstauben….

Jahreslauf

Dies war und ist ja mein erstes Gartenjahr. Am Anfang dachte ich, aus der kahlen braunen Fläche wird nie was. Doch nur 2 Monate später war alles grün. Und noch einen Monat später war kaum noch ein Durchkommen.

Dann war ich traurig, weil im Herbst alles verblühen wird. Aus meinem saftig grünen Kartoffelfeld wurde ein kahler Acker mit vertrockneten Stengeln.

Ich habe viele Bücher gelesen dieses Jahr. Und dabei entdeckt, daß das Gartenjahr keinesfalls im September/Oktober aufhört. Ich habe letzte Woche Grünkohl gesetzt und Spinat gesät. Und heute Rauke und Feldsalat. Zunächst las ich davon in den Büchern über Mischkultur, man solle den Spinat als Gründüngung einsäen. Der arme Spinat. Im Frühjahr untergegraben! Ich hoffe er wächst schnell, damit wir ihn essen können, nix untergraben. Die ersten grünen Halme schauen schon aus dem Boden. Dazwischen kam heute noch ein bisschen Winterrettich. Mal sehen ob der besser wird als mein erster Rettichversuch.

Mein Garten wird auch im Winter interessant. In den Schnee soll man schon die Möhrensaat legen können. Das glaube ich erst wenn ich es gesehen habe.

Oh, und eben fand ich beim buddeln den Stecker des unbekannten Kürbis. Einen Tag nachdem ich in einem Gartenforum einen ellenlangen Thread mit Fotos etc. aufgemacht hatte um herauszufinden, was für ein Ding das ist. So geht es mir ständig: Ich suche was und finde es nicht, so bald ich es nicht mehr suche, taucht es auf. Ich habe das schon zur Technik verfeinert und suche dann etwas anderes um das eigentlich gesuchte zu finden. Trotzdem glaube ich, in meinem Haus (und Garten) wohnen Kobolde. Und die haben heute morgen den Kürbisstecker zurückgelegt, kleine Biester!

Der Kürbis heisst übrigens “Spooktacular” und soll sowohl als Grusel-Deko als auch als Speisekürbis dienen. Nun gut, meine werden gegessen. Nächstes Jahr will ich mehr davon, die soeben geernteten Samen werden zu neuem Leben erwachen. Wenn die Kobolde nicht die Samen verstecken…

Kürbis-Striptease

Könnt ihr euch vorstellen, wie ein nackter Kürbis- also einer ohne Haut- ausschaut? Hätte ich nicht, aber seit heute weiß ich es.

Ich bin eine leidliche Köchin, ich tue es weil es ja sein muss, und da ich manisch kreativ bin, koche ich selten zweimal das Gleiche. Daß dabei oft Murks herauskommt liegt auf der Hand, ich vermute meine Geschmacksnerven sind irgendwo im fötalen Stadium zurückgeblieben. Auch gutgemeinte Einladungen zu ausgeklügelten Gerichten sind bei mir wie Perlen vor die Säue: Mir schmeckt fast alles gleich, außer es ist sehr scharf oder sauer- beides mag ich sehr, zum Leidwesen meiner Familie.

Aber heute habe ich mich (fast) ganz brav an ein Rezept gehalten. Gefüllter Kürbis. Oben aufschneiden, Kerne rausfummeln, eine Mischung aus Fleischbrät mit Kasseler, Kartoffeln, Majoran, Pistazien und Salz/Pfeffer reinpacken, 1 Stunden in den Ofen mit Dampf, fertig.

Kasseler mag ich nicht, hab ich weggelassen. Kartoffeln hätten keine mehr reingepasst, hab ich Stampfkartoffeln draus gemacht. (Das allererste Mal aus Pellkartoffeln, lecker!). Weil ich ja sauer mag, kamen kleingeschnittene Senfgurken in das Brät. Es roch verführerisch.

Doch leider hat die Hitze, die das Brät ja benötigte um zu garen, dem Kürbis fast den Garaus gemacht. Zum Glück hatte der eine sehr harte Schale, sonst hätte ich nur Matsch aus dem Ofen geholt.

Da ich ja vergessen hatte, das Samentütchen aufzuheben, weiß ich nun nicht welche Kürbisse wir da heute verpeist haben. Aber es war lecker. Würzig und leicht süß, ich wusste gar nicht wie lecker Kürbis sein kann (und das, wo ich doch wenig schmecke)

Als ich den zweiten aus dem Ofen holte, fiel er mir aus der Hand und die Schale platze auf. Als ich diese dann komplett entfernt hatte, stand der Kürbis nackt vor mir. Quasi. Das sah so lustig aus, daß ich natürlich knipsen musste. Heutzutage kann man keinen Schritt mehr machen, ohne  ihn zu dokumentieren, lach.

Hier also Kürbis 1 mit Schale, und Kürbis 2 wie er sich nackich macht. Mit und ohne Hut. Nackt oder angezogen: Es war saulecker.

gefuellterkuerbis

Männer und Mascara

Mein Mann belächelt immer wieder die Kosmetik-Anzeigen in den Hochglanzmagazinen. So auch heute.

Er hatte meine neue Instyle erwischt (nicht dass euch das auch passiert, Mädels) und hatte Beweisstoff, sich über die Abgründe weiblichen Konsumverhaltens lustig zu machen.

Dabei stimme ich ihm ja zu, fühle mich aber als Angehörige der weiblichen Spezies doch immer wieder in die Defensive gedrängt. Darum habe ich ihm heute einen ca. 30-minütigen Vortrag darüber gehalten, was ich von Kosmetik und Kosmetikindustrie halte: Nämlich nix.

Man muss wohl 30 oder 40 werden, um zu bemerken wie sich die Anzeigen “innovatives Produkt der Kosmetikforschung” alle paar Jahre gleichen.

Das Ganze hat was von Kindercomic: Alle paar Jahre werden die gleichen Gimmicks und Themen aus dem Archiv geholt, weil die 10jährigen ja nachgewachsen sind, und die ehemals 10jährigen nun das Kinderheft nicht mehr lesen (zumindest nicht öffentlich).

Darum drängt sich mir der Verdacht auf, die Kosmetikindustrie weiß ganz genau, daß “neue” Produkte für 20jährige in 10 Jahren wieder fröhlich neu zu bewerben sind, da die ehemaligen Twens ja nun die 30 überschritten haben und Anzeigen “für die junge Haut” nicht mehr beachten.

Aber Hand auf´s Herz: Welche 40jährige hat in den einschlägigen Damenzeitschriften nicht der 180te Tipp zum “Lippen richtig schminken” unendlich genervt? Wir wissen seit 20 Jahren wie das geht! Erzählt mir doch mal was Neues. BITTE!

Genau: Die Leser/innen wachsen nach. Darum musste mein Mann sich meinen Vortrag anhören, als er mir die beiden (!) Seiten über “neue” (haha) MascaraBÜRSTEN zeigte. Er fand es lustig, dass es so viele gibt. Ich fand es tragisch, dass die Neuen die Gleichen sind wie vor 20 Jahren. Oder 100? Who knows.

Männer sehen die Kosmetikanzeigen, und denken sich welchen Schwachsinn die Industrie uns da aufdrängen will. Manche Frau liest die Kosmetikanzeigen, und denkt sich welchen Schwachsinn die Industrie uns da aufdrängen will. Aber keiner der beiden spricht darüber. Eben weil es Schwachsinn ist. Aber wissen das die Männer? Daß wir es auch schwachsinnig finden?

Und: Wer kauft den Kram? Notgedrungen habe auch ich Pinsel, Bürsten und Gesichtsfarbe im Schrank. Von welcher Firma? Keine Ahnung? Man braucht es halt ab und zu. Aber wenn ich eine “innovative” Bürstenform für meine Klimperwimpern sehe, find ich das lustig.

Warum erfindet keiner eine “neuartige” Kartoffelbürste? DAS wäre mal was!

der tag ist voll…

Der Tag ist voller… Überraschungen. Man muss sie nur sehen.

Gestern hatte ich volles Programm. Zuerst ab nach Wuppertal, der häßlichsten Stadt die ich kenne. Dort wurde ein Bauernmarkt abgehalten, der sehr nett und liebevoll bestückt wurde. Die vielen unvermeidlichen Fressalien fügten sich nahtlos in das Bild neuzeitlicher Landwirtschaft. Grüner Loden überall. Warum auch immer.

Nach ein wenig Sucherei habe ich sie gefunden: Die Gartenarche. Meine Näh-Freundin Monika hatte mich auf das Projekt aufmerksam gemacht, und nach einigen emails hatte ich den Kontakt herstellen können. An dem Stand mit zwei sehr netten Damen konnte ich einige sehr interessante Gespräche führen und am Ende 3 tolle Pflanzen schnorren. Mit den beiden weißen Nesseln muss ich mich noch auseinandersetzen, zu der Eberraute bekam ich sogar ein Flugblatt mit. Über die Eberraute freue ich mich sehr, ihr toller Duft (nach Cola) hat mein Auto bei der Weiterfahrt erfüllt, obwohl der Ableger nur ein paar Zentimeter Blattwerk hatte.

Weiter ging´s nach Monheim, der zweithäßlichsten Stadt die ich kenne. Und die mit der schlechtesten Beschilderung. Aber ich habe sie trotzdem noch gefunden: Die Marienburg. Wer hätte gedacht, daß die Monheimer sowas Hübsches ihr Eigen nennen.

Dort war vergangenes Wochenende so ein Mittelalter-Dings. Fest, Markt, Festival… keine Ahnung. Das Übliche halt: Buden, Stände, Händler, Gaukler, Rittergruppen mit Zelten und Lagerleben, Saufen und Fressen. Wenig Gäste, aber es tröpfelte auch ab und an, und Marktbesucher sind ja bekanntlich nicht wasserfest.

Gleich zu Anfang fand ich eine liebe Bekannte: Lidania von dem Gesangstrio “Triskehle” ( 3 Kehlen). Später gesellte sich noch eine zweite Kehle ihrer Gruppe hinzu und ich war so dreist den Gesang mit einer zaghaften weiteren Stimme zu beglücken. Ach war das schön!

Und was sah ich da? Eine Rittergruppe wollte Mittelaltertänze aufführen! Ja sowas. Da wollte ich zusehen. Eigentlich auch mitmachen, aber hätte sich die Aufführung nicht um ca 1 Stunde verzögert (Rittersleut sind auch Weicheier und scheuen den Regen), ich hätte mir kein Herz gefasst und gefragt ob ich mittanzen kann. Aber nach einer Stunde hatte ich Mut (ohne Met!) und eine nette Damen lieh mir einen Umhang um meine Blöße (Minirock) zu bedecken.

Aber was sehe ich, als wir uns in Reih und Glied aufstellen? Eine weitere liebe Freundin, diesmal aus längst vergangenen Tagen in der Linner Ritterunde.

Das gar nicht so kleine Lager der Linner Ritter war mir völlig entgangen. Kein Wunder, denn bis auf 3 Leute von damals machen natürlich viele Neue mit, die ich nicht kannte. So bin ich ca. 10 Mal an “meinen” Rittern vorbeigelaufen.

Das Tanzen war herrlich, auch wenn ich bei der krampfhaften Bemühung den Mantel vor meine nackten Beine zu verschränken manch grade Tanzreihe etwas durcheinander gewirbelt habe. Ach, solch´ Treiben könnte süchtig machen. Mittelaltertanzen macht solchen Spaß. Ich muss das öfter machen.

Als ich vor über 10 Jahren noch bei den Linner Rittern mitgemacht habe, war an höfische und weniger höfische Tänze nicht zu denken. Doch mit den vielen neuen Mitgliedern hat sich manches verändert, und ich muss sagen die ohnehin schon sehr nette Truppe ist nun noch netter.

Falls ihr nun versucht euch da anzumelden: Vergesst es. Ich bin seit Jahren auf der Warteliste und schon ganz weit vorne. Stellt euch hinten an!

Ebenfalls neu im Verein ein richtiger Modeprofi: tand von hand.

Die junge und wunderschöne Vivien (schon auf den Namen werde ich neidisch) näht traumhafte historische Gewänder. Aber das können manch andere auch. Vivien ist dazu noch studierte Modedesignerin! (Neid hoch 3) Und meiner Meinung nach in der Mittelalter-Szene unterfordert, aber sie fängt ja auch grade erst an. Ich bin gespannt, wie sich ihr weiterer Weg entwickelt *cross fingers*

Als Sahnehäubchen auf diesen Tag konnte ich auch noch eine Tribal-Gruppe bewundern. “Luna Fortuna” aus Dormagen hat leider keine website- zumindest keine die ich finden konnte. Aber es war schön ihnen zuzusehen. Ein Tanz wurde mit brennenden Fackeln begleitet- Respekt!

Ich habe sogar etwas mit nach Hause genommen: Am Wegesrand blühte ein Beinwell-Pflänzchen. Das ist zwar recht gewöhnlich, aber ich konnte diesen Sommer keines ergattern. Da ich keine Schaufel zum ausgraben dabei hatte, habe ich nach Samen gesucht und ganze 2 gefunden. Drückt mir die Daumen, daß die aufgehen und meinen Kräutergarten im nächsten Jahr bereichern.

Denn heute musste ich für meinen Jüngsten eine Heilsalbe in der Apotheke kaufen, und die Apothekerin staunte nicht schlecht, als ich beim Anblick der Verpackung laut lachen musste: Da ist ein Beinwell abgebildet, denn die Salbe besteht aus eben jener Pflanze. Nächstes Jahr brauch ich keine Apotheke mehr (für Prellungen). Insektenstiche habe ich dieses Jahr schon behandeln können, erfolgreich wie ich sagen darf.

Was für ein Tag. Kräuter, Mittelalter, Tanz und Musik, liebe Freunde und am Ende noch ein Kräutlein. So könnten alle Tage sein…

Die Fee/ the fairy

Ich weiß ich mache mich immer wieder lächerlich. Oder auch nicht, denn wer guckt schon so genau hin. Aber ich habe ein Faible für Feen und Elfen. Verwunschene Wesen, zart und flüchtig. Wer wäre nicht gerne so?

Zwischen mir und meinen bäuerlichen Vorfahren liegen genau null Generationen. Ich bin die Erste, die nicht den Acker bearbeitet hat, und ich kehre gerade dahin zurück. Ich finde das sieht man auch. Macht ja nix.

Doch ich wünschte ich wäre eine solche Fee. Fliegen und Gutes tun, ach das wär ein Traum. Im Traum kann ich beides, aber hier und jetzt… zieht die Erdanziehung mich gnadenlos in banale Abgründe. Und je mehr ich mir die Schwerelosigkeit wünsche, um so schwerer werde ich. Und breit, aber das ist eine andere Geschichte.

Mit einem eher bäuerlichen Äußeren gesegnet gebe ich den Traum von Schönheit und Leichtigkeit nicht auf. Ich bekomme “Stil”augen, wenn ich in meinem Lieblingsheft BurdaStyle so etwas sehe (BurdaModen Heft 02/08):

Blumen im Haar, ach wie gern würde ich damit einkaufen gehen. Aber das rede ich seit Jahren und will euch nicht langweilen.

Doch ich sehe einen Silberstreif am Horizont: Die Feen sind im Vormarsch! Traurig macht mich, daß jede Mode auch wieder verschwindet. Feen sollte es immer geben.

Warum schreibe ich den ganzen Kram? Weil ich heute diese Website sah. Und verzaubert war. Ich mache keine Werbung, die Schuckstücke kann man auch gut selber machen. Aber wer auch immer sie entworfen hat… es muss eine Fee gewesen sein:

Nuts and Pearls

Ich versuche nun mal zu sammeln, welche Stile mir gefallen. Es sind mehr als einer. Und die endlich mal zu sortieren. Heute also die Elfe. Vintage mag ich ebenfalls, aber da ich nicht gezielt nach Ideen suche die ich euch auch zeigen kann, wird das eine lose Folge. Mal sehen.

For some dear english friends (yes, Lisa and Martin) the essence of what I just said:

I love fairies and always wanted to be one of them. Looking like a plough horse I keep dreaming of it. Sometimes I want to sew stuff like you can see on the picture above. And sometimes I find such pretty websites matching my personal preferences.

Normally I don´t like to advertise products that a talented DIY sewer or crafter can make on her/his own. But I want to start a series with styles I like and collect scraps from everywhere to show what I love.

Today I start with the pretty jewellery you can see on the webpage of Nuts and Pearls.

PS: I just made a new category “english inside”, check this in the future for english entries, thanks

schön verpackt

Frau trägt wieder Schleife. Jahrelang warte ich darauf, daß Girliemode statthaft wird, und dann kann ich mich mit Schleifen für Damen über 16 irgendwie nicht mehr anfreunden. Ich war zu früh, oder bin zu spät- wie man´s nimmt.

das hab ich eben gefunden: Kleid.

Ich finde es wirklich wunderschön. Aber das Beste daran ist der Text:

Das Meadow Bandeau Dress ist eine sehr schönes Kleid das sich zu vielen Anlässen gut macht. Pailletten verziehren zusätzlich das ohnehin schöne Blumenmuster.”

Gut, Interpunktion ist auch nicht meins, aber ich finde außerdem 3 weitere Fehler in diesen beiden Sätzen.

Schleife brauch ich nicht (mehr), korrekte Schrift wäre mir lieber. Aber wer achtet schon auf sowas in einem Internet-Shop? Und die Texter sind  sowieso unterbezahlt.

Kürbis, geknipst

Wenn ihr hier ein neues raffiniertes Rezept für geknipsten Kürbis erwartet, dann muss ich euch enttäuschen. Heute hab ich die Dinger endlich mal fotografiert, aber ans Kochen wage ich mich vorläufig noch nicht.

Ich hatte das Samentütchen im Supermarkt gekauft. Immerhin haben sogar Discounter neuerdings im Frühjahr Sämerein  im Angebot, was mir zu denken gibt. Ist die Gemüsegarten-Renaissance, von der ich in einem meiner neusten Bücher gelesen habe, wirklich bei den breiten Massen angekommen?

Ich mache doch nicht gern was alle machen. Da dachte ich, mit meinem Gemüseacker bin ich ein Exot, musste aber feststellen, daß immer mehr Bekannte sich dieses Themas angenommen haben. Ich begrüße es, denn Erde sollte nicht nur für karge Vorgärten und Rabatten herhalten, sie sollte Nahrung erzeugen, idealerweise in Reichweite. Ich finde es merkwürdig, dass man ohne genau hinzusehen Kartoffeln aus Israel kauft, wo doch das Rosenbeet hinterm Haus gut vorbereitet dieselbe Erdfrucht hergeben würde.

Doch genug von Umweltschutz und Neuzeit-Wahnsinn, ich hab heute endlich meine Kürbisse geknispt. Im Frühjahr hab ich ein paar Samen in eine alte Kompoststelle gesteckt und jeden Tag nachgesehen, ob was wächst. Meinen ersten Kürbisversuch mit vorgezogenen Pflanzen vor einigen Jahren hatten die Gartenschnecken nämlich komplett vernichtet.

Diesmal war ich schneller, und habe großzügig Schneckenkorn um die winzigen Keimlinge verteilt. Ich habe nie gesagt, dass ich keine Chemie im Garten möchte, ich will sie nur nicht essen müssen. Die Schnecken können sie liebend gern verspeisen.

Noch “humaner” sterben meine Schnecken mithilfe einer alten Schere. Immer wieder lese ich, daß tierliebe Gärtnerinnen die Tierchen einsammeln und ausetzen. Dann passt auch auf, daß ihr auf keine Ameise tretet und lasst alle Nematoden leben, denn nur weil man sie meistens nicht sieht wollen die ja auch leben.

Meine Schnecken sterben schnell. Andernsorts las ich, eine Dame kann es nicht sehen wenn sie durchgeschnitten werden. Die armen Schnecken. Nein, sie streut lieber Salz darauf, das ist nicht so eklig. Ja wie d**f ist das denn? Pardon- aber mit Salz verenden die Viecher qualvoll, dann lieber kurz und bündig.

Denn sterben müssen sie, zumindest in meinem Garten. Der ist von 2 Seiten von Feld und hohen Wiesen umgeben. Schön für´s Auge, aber schlecht für Schneckenfeinde. Bei einem Gang durchs hohe Gras hinter  meinem Zaun und bei Regenwetter dachte ich, ich traue meinen Augen nicht. Da krochen geschätze 40-50 Schnecken pro Quadratmeter! Wäh!

Und die kommen früher oder später alle rüber zu mir. Ich habe schon lange aufgehört zu zählen wie viele ich auf dem Gewissen habe, einige hundert werden es wohl sein. Ich will mich nicht damit brüsten, mir tun sie im Grunde ja leid. Aber würde ich sie leben (und fressen) lassen, ich hätte dieses Jahr so gut wie kein Gemüse gehabt.

Die Schnecken sind nicht an sich böse. Sie fressen halt gern Zartes undWelkes. Seit meine Pflanzen eine starke Größe erreicht hatten, bin ich nicht mehr gezielt auf Schneckenjags gegangen. Im Gegenteil: Ausgerissene Gemüsereste und Unkraut, die ich auf den Beeten als Bodendecker welken lasse, werden gern und effektiv von den Schleimern vertilgt. Das geht schneller als zu warten, bis die Mikroorganismen das Zeug umgesetzt haben. Schnecken-Köttel sind bestimmt ein super Humus! (Hoffentlich)

Übrigens: Die Gehäuseschnecken IMMER leben lassen! Die fressen nicht unser Gemüse, sondern die Eier der Nacktschnecken! Genial.

Die Kürbisse bekamen also Schneckenkorn. Und die Hälfte der Pflanzen hat es überlebt. Einige sind dann meiner groben  Behandlung zum Opfer gefallen, und am Ende rankten sich 2 starke Kürbisranken über den Boden. Daneben wuchs meine unbekannte Kartoffel, von der ich ja schon erzählt habe. Irgendwann nahmen beide Pflanzen dann monströse Ausmaße an, ich konnte beide nicht mehr zusammen auf ein Foto bringen! Kein Wunder, denn sie wuchsen in reinem Kompost. Was ich im Leben nicht gecheckt hätte, wären da nicht die vielen kleinen Eierschalen aus meiner Küche in der Erde gewesen…

Der Kürbis bekam dann riesige Blüten. Ich hab´ mich richtig erschrocken, die erste Blüte war so groß wie ein Suppenteller, und blühte einen ganzen Tag. Und hintendran sah man schon den kleinen Babykürbis, der Fruchtknoten war so groß wie ein Tischtennisball. Aber der verwelkte. Ich vermute, die Blüte wurde nicht bestäubt, immerhin war sie ja ganz alleine.

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Aus diesem wurde dann ein Kürbis, quasi ein “Babyfoto”:

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Und ein kleiner Bruder, er ist noch etwas scheu und versteckt sich:

kuerbis03

Weitere Blüten kamen und gingen, und als die Ranken eine Breite von cirka 4 Metern eingenommen hatten, konnte ich 6 Kürbisse unter dem Blätter-Wirrwarr finden. Nicht so dolle.

Und die waren grün! Sie sahen aus wie Mini-Wassermelonen. Ich hatte klugerweise das Samentütchen weggeworfen, also konnte ich nicht mehr recherchieren ob das so sein sollte. Ich hab das erste komische Ding dann geplückt, ein paar Tage liegen lassen und Suppe draus gekocht, eine Portion. Eßbar, aber keine Offenbarung.

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Zum Größenvergleich mit Zigarettenpackung (nicht meine, Igitt!)

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Die anderen 5 Früchte habe ich dann einfach mal dran gelassen, und siehe da: Sie wurden nach und nach orange, wie es sich gehört.

Die Riesenblätter bekamen dann eins nach dem anderen übelsten Mehltau, und ich habe mehr und mehr entsorgen müssen, bis die orangen Früchtchen am Ende alleine da lagen. Dann hab ich sie geerntet, reif oder nicht, egal.

Und wieder eine Woche hier rumliegen lassen, da ich ohnehin nicht weiß was ich damit machen soll. Ich kämpfe noch gegen die Pfirsichschwemme an, und hab für Kürbis im Moment keinen Sinn.

Aber angeblich hält sich Kürbis ja ewig. Und das teste ich nun mal aus. Außerdem kann ich mir wenigstens diese 5 Früchte lange, lange auf der Fensterbank ansehen. Um meine Kartoffeln anzuschauen muss ich in den Keller gehen.

Meine kleinen Kürbisse liegen nun am Fenster in der Küche, und ich hoffe da liegen sie richtig. Essen werden wir sie bestimmt, und ich werde Kerne aufbewahren für das Kürbisbeet im nächsten Jahr. Bis dahin weiß ich hoffentlich wie sie heißen, und wie sie schmecken weiß ich dann ganz sicher.

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Duft-Stoff

Ich hab im Forum der hobbyschneiderin kürzlich gefragt, wer sich mit Korbflechten auskennt. Ich fand auf diesem Wege zwar kein Fachwissen, aber viele liebe Tipps.

Einer davon zeigte eine Anleitung für Lavendel-Bouquets, die ich zwar kannte und auch schon deren Herstellung, aber damals hatte ich keinen Lavendel zur Hand.

Da ich Lavendel liebe, habe ich seit dem Beginn meiner gärtnerischen Aktivität immer mal wieder welchen gepflanzt. Und darum konnte ich heute endlich mal ein wenig “ernten” und ein Sträußchen flechten.

Flechten? Genau, irgendein findiger Mensch- ich wette es war eine Frau- hat ausklamüsert wie man aus Lavendel wunderhübsche kleine Dinger flechten kann. Und die haben Tradition dort wo der Lavendel wächst. Jetzt auch bei mir, hehe.

Nach einem ersten kläglichen Selbstversuch habe ich dann doch in die Anleitung geschaut: sockengarten.

Das Prinzip ist ganz einfach, ich muss nur noch das knicken der Zweige üben, denn die brechen mir ständig ab.  Im Ganzen könnten meine Bouquet noch etwas ordentlicher werden, aber Hauptsache es duftet, und mit den Stoffband sind die Blüten gut geschützt und nix rieselt im Wäscheschrank.

Ich hoffe ihr kanntet diese Idee noch nicht, und habt eine Anregung zur Verwertung des spätsommerlichen Lavendelsegens bekommen…

Man beachte: Mit mehreren Zweigen zwischen der Flechtung wird das Ganze schöner (rechts im Bild mit nur einem Zweig, etwas mager finde ich)

lavendel01

PS: das hellgrüne Satinband habe ich letztes Jahr auf der Creativa abgestaubt. Ich wusste, ich kann das irgendwann mal gebrauchen. Nochmal Danke an Anne, und ihre großzüge Zubehörspende :-)